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Art.Nr.: 978-3-931533-42-7Bereits kurz nach dem die
Wehrmacht im Juni 1941 in die UdSSR einmarschiert war, wollten russische
Kriegsgefangene und Überläufer an der Seite der deutschen Soldaten gegen die
kommunistisch Diktatur mit der Waffe in der Hand kämpfen. Bis 1945 stieg die
Zahl dieser Freiwilligen auf über eine Millionen Kämpfer an. Fast jeder zehnte
Rotarmist kämpfte als Wehrmachtsoldat gegen das kommunistische System. Ein in
der Kriegsgeschichte einmaliger und bis heute kaum gewürdigter Vorgang. Die
besonders unterdrückten Kosakenvölker stellten neben den Russen das größte
Kontingent. Bei Kriegsende bildeten sie zusammengefasst sogar ein Armeekorps.
Die Kosaken in der Wehrmacht sind uniformkundlich von besonderem Reiz.
Politische Umstände und kriegsbedingte Sachzwänge hatten eine reizvolle
Vielfalt von Bekleidungsstücken und Abzeichen zur Folge. Sowohl zaristische,
sowjetische und deutsche Uniformen und Abzeichen, auch gemischt, wurden
getragen. Besonders malerisch wirkte die überlieferte Kosakentracht. Zahlreiche
zeitgenössische Uniformstücke, Kopfbedeckungen und Uniformabzeichen werden -
natürlich farbig - abgebildet und beschrieben. Ausführlich dokumentiert werden
die Dienstgradabzeichen und die Ärmelwappen. Eigene Kapitel sind den
Jungkosaken, Fahnen und Kommandozeichen, Blankwaffen, Auszeichnungen und
Propagandamaterial gewidmet. Historisches Bildmaterial, dass die Ausbildung,
Freizeit, Kommandeure und den Kampfeinsatz dokumentieren, bilden den Abschluss.
Das vielfach noch nie veröffentlichte Material stellt nicht nur ein Handbuch
über ein ungewöhnliches Kapitel deutscher Uniformkunde dar, sondern ist auch
eine wichtige Ergänzung zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges.
Großformat 21 x 30 cm, 160
Seiten, Hochglanzpapier, 450 Abbildungen - die meisten in Farbe
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